Sonntag, 29. Juni 2014

Ramadan Tagebuch - Teil 1




Es ist soweit, seit gestern ist der ersehnte gesegnete Monat Ramadan da!
Alhamdulillah, dass wir ihn noch einmal erleben dürfen.
Und ganz plötzlich ist in unsere Herzen und unsere Häuser Ruhe eingekehrt.... Subhan Allah.

Der erste Tag ist immer am schwierigsten, wir haben Hunger, Durst, vielleicht auch Kopfschmerzen oder sind müde. Aber nichts ist so schön wie das Gefühl, dass man zusammen mit allen Geschwistern überall auf der Welt gemeinsam fastet, um Allah's Wohlgefallen zu erreichen. Es fühlt sich gut an zu der weltweiten Ummah des Islam's zu gehören, die Allah gemeinsam dienen. So wie die Reihen der Engel, die in Sura as-Saffat beschrieben werden. Die in Reihen stehen und Allah anbeten und ihm dienen. Genauso machen wir es jetzt auch, wenn wir alle zusammen Allah dienen, indem wir fasten.

Allah -subhanahu wa taala- hat uns das Fasten ja auferlegt, damit wir lernen geduldig zu werden. Und wenn ich so darüber nachdenke, dann ist das Fasten nichts anderes als ein Gleichnis für unser Leben im Diesseits und Jenseits. Zuerst sind wir im Diesseits, wo es für uns viele Einschränkungen gibt und Dinge, die uns nicht erlaubt sind, oder die wir nicht erreicht haben. Aber es ist nur für eine begrenzte Zeit. Dann kommt das Jenseits und dort werden wir alles haben, was unser Herz begehrt inshallah. So wie wir im Ramadan am Abend essen und trinken, bis wir satt sind. Alhamdulillah.

Möge Allah uns helfen ihm diesen Ramadan noch näher zu kommen, und möge er uns segnen mit dem Verständnis für die Gleichnisse, die er uns im Quran beschrieben hat, so dass es unsere Liebe für ihn stärkt.
Amin.